Raw Power

12/10/2009

Gourmet-Rezept: Apfelkuchen

Viele von euch fragen mich, wie ich die Rohkost ohne “Ausnahmen” und “Rückfälle” durchhalte. Ich habe dafür eine relativ umfangreiche Strategie, die mir erst schrittweise bewußt wurde. Ein sehr wichtiger Punkt dieser Strategie sind Rohkostrezepte.

Um Rückfälle und Ausnahmen zu vermeiden, sollte man tolle Rezepte kennen und Rohkost zubereiten können. Ich nenne das “Gourmet-Rohkost”. Diese Variante esse ich immer dann, wenn ich gerne eine Ausnahme machen möchte. Gourmet-Rohkost ist aus meiner Sicht nicht immer optimal, da sie manchmal ungünstige Nahrungsmittelkombinationen und oft auch viel Salz und Agavesirup enthält, aber sie ist bestimmt besser als McDonalds. ;-)

Da bei der Rohkost keine chemischen Reaktionen stattfinden müssen, damit das Rezept gelingt, könnt ihr euch bei den Mengen an eurem Geschmack und an der Portionierbarkeit orientieren.

Ich habe bisher niemanden kennengelernt, der meinem rohen Apfelkuchen widerstehen konnte:

Zutaten:
- sehr (!) viele Äpfel
- 1 Zitrone
- 2-3 Orangen
- Mandeln (etwas mehr als Datteln)
- Datteln
- Rosinen
- Cashew
- Zimt
- essbare Blüten

Zubereitung:
Apfelsaft pressen und Datteln, Mandeln und Rosinen jeweils getrennt voneinander einige Stunden oder über Nacht in Apfelsaft einweichen. Apfelsaft abgießen und die Mandeln im Mixer zerkleinern. Dann die Datteln im Mixer zerkleinern. Beides (Datteln und Mandeln) mischen und Orangen- sowie Zitronenschale reinreiben. Anschließend mit diesem Teig den Boden einer Auflaufform komplett auslegenen und am Rand etwas erhöhen. Wenn der Teig zu “pampig” ist, einfach ein paar gehackte Mandeln dazu.

Für den Belag schneidet ihr Äpfel in kleine Würfel und legt diese in Apfelsaft ein. Anschließend nach Geschmack mit Zimt würzen. Der andere Teil der Äpfel (etwas weniger) raspelt ihr und legt ihn in Zitronensaft ein. Beides einige Stunden einziehen lassen. Anschließend den Apfelsaft von Äpfeln und Rosinen abgießen und Würfeläpfel mit Raspeläpfel und Rosinen mischen und Zitronenschale nach Geschmack dazu geben. Bevor ihr den Belag nun auf dem Boden verteilt, ist es wichtig, dass ihr ihn mit der Hand auspresst, so dass er nicht zu viel Saft enthält, sonst wird der Kuchen eher ein Brei, der zwar sehr gut schmeckt aber nicht in Form bleibt.

Für die Glasur Cashews in Orangensaft einlegen. Einige Stunden ziehen lassen und dann mit einer Orange und Datteln mixen und auf den Belag gießen. Anschließend mit Apfelscheiben, Zimt und essbaren Blüten dekorieren.

Ein Apfeltraum!

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2 Comments »

  1. Wooooooooooooooow!

    Erstmal Hallo natürlich :) Hier ist die Steff-Caro ;)

    Das Rezept klingt supi-lecker!

    Gratulation zu Deiner Seite und Deinem Projekt! Klingt sehr interessant und ich hoffe, es wird noch viele viele Interessierte finden!

    Liebe Grüsse!

    Comment by Caro — 16/10/2009 @ 16:12

  2. Hallo Stefan!
    Das klingt super lecker!!!

    Ich habe schon immer das Problem gehabt zum Cafe` eingeladen worden zu sein und mich als Spielverderber zu fühlen, wenn ich nicht mit esse und ich habe es noch nicht “gewagt” ein rohköstlicher Kuchen auszuprobieren. Dieses Rezept macht mir Mut und klingt gut, das wird mein erster rohköstlicher Kuchen sein! Damit wäre auch das Probelm des “Spielverderbers auch gelöst, denn ich bringe diesen Kuchen dann einfach mit! ;-)

    Herzlichen Dank und liebe Grüße,
    Rotraut

    Comment by Rotraut-Rohköstlich — 25/07/2010 @ 13:08

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